Lucía Iglesias Portrait
©Gemma Escribano
Sopran

Lucía Iglesias

«Eine Stimme, die durch ihre Vielseitigkeit und Frische besticht»

Revista Ritmo

Lucía Iglesias gehört zu den vielversprechendsten jungen spanischen Sopranistinnen ihrer Generation. Sie gab ihr professionelles Debüt 2019 mit Rossinis La Cenerentola im Òpera a Catalunya-Zirkus und begann damit eine stetig aufsteigende Karriere, die sie auf bedeutende Bühnen in Spanien und Italien geführt hat, darunter das Teatro Real in Madrid, das Teatro Mancinelli in Orvieto, den Palacio Euskalduna in Bilbao, das Auditorio de Galicia, den Palacio de la Ópera in A Coruña sowie das Teatre Romea in Barcelona. Zu ihren bemerkenswertesten Rollen zählen Adina (L'elisir d'amore), Susanna (Le nozze di Figaro), Nannetta (Falstaff), Sophie (Werther), Musetta (La Bohème) und Clorinda (La Cenerentola) — Partien, in denen sie für ihre geschmeidige, leuchtende Stimme, ihre Bühnenpräsenz und ihr feines theatralisches Gespür gelobt wurde.

Nach ihrem Debüt am ABAO Bilbao im Januar 2026 in der Rolle der Sophie in Jules Massenets Werther wird Iglesias in der Titelpartie Venus in La Púrpura de la Rosa von Torrejón y Velasco am Teatro Segura in Lima debütieren. In der kommenden Saison 26/27 wird sie zahlreiche Mozart-Partien übernehmen, mit besonders bemerkenswerten Hausdebüts am Teatro Real de Madrid und am Gran Teatre del Liceu de Barcelona in zwei neuen Produktionen. Sie hat mit Dirigenten wie Carlo Montanaro, Víctor Pablo Pérez, José Miguel Pérez-Sierra, Giuseppe Finzi, Diego Martin-Etxebarria, Vittorio Parisi und Daniel Gil de Tejada zusammengearbeitet sowie mit Regisseuren wie Graham Vick, Rosetta Cucchi, Anna Ponces, Renato Bonajuto, Daniele Piscopo, Gabriella Ravazzi und Miquel Gorriz.

Während ihrer Zeit im Kinder- und Jugendchor der Orquesta Sinfónica de Galicia, in dem sie auch solistisch auftrat, arbeitete sie unter Dirigenten wie Ton Koopman, Dima Slobodeniuk, Carlos Mena und Miguel Ángel Gómez Martínez — Erfahrungen, die den Anfang ihrer soliden musikalischen Ausbildung prägten. Sie war Teil des Crescendo-Programms des Teatro Real, mit dem sie die Institution auch bei verschiedenen internationalen Verpflichtungen vertreten hat, was ihre Vielseitigkeit und künstlerische Reife festigt. Preisträgerin renommierter Wettbewerbe wie der Veronica Dunne International Singing Competition, der Clara Schumann Competition, des Concorso Spazio Musica, Compostela Lírica, Germans Pla und des Concurso Mirna Lacambra, erhielt sie Rat und Meisterklassen von Sopranistinnen wie Lisette Oropesa, Mariella Devia, Saioa Hernández, Nadine Sierra und Deborah Polaski und studierte hauptsächlich bei ihren Lehrern Daniel Muñoz und Manuel Burgueras.

Neben ihrer fundierten Gesangsausbildung hat Iglesias auch Klavier studiert und ist derzeit Doktorandin in Musik an der Universidad Internacional de La Rioja. Ihre Berufung zum Gesang und zur Oper wurde im frühen Alter von acht Jahren geweckt, als sie für eine Kinderrolle in Jules Massenets Werther beim Mozart-Festival in A Coruña unter der Leitung von Víctor Pablo Pérez und Graham Vick ausgewählt wurde — eine Erfahrung, die den Beginn ihres Weges in der Welt der Oper für immer prägte.

Karriere-Meilensteine

2026
Rollendebüt · Sophie
Werther · ABAO Bilbao, Palacio Euskalduna (Dirigent: C. Montanaro / Regie: R. Cucchi)
2025
Rollendebüts · Adina & Nannetta
Teatro Mancinelli, Orvieto (Regie: Ravazzi / Bonajuto)
2025
Teatro Real YAP · Crescendo
Saisonpräsentation 2025/26
2024
Italien-Debüt · Clorinda
La Cenerentola · Teatro Mancinelli, Orvieto (Dirigent: G. Finzi)
2023
Rollendebüt · Musetta
La Bohème · Teatro Monumental, Mataró (Regie: Jesús Fernández)
2021
L'occasione fa il ladro
Teatre Romea, Barcelona (Regie: Anna Ponces)
2019
Profi-Debüt
La Cenerentola · Òpera de Catalunya (Dirigent: D. Gil de Tejada)
2009
Bühnen-Debüt
Werther · Palacio de la Ópera, A Coruña (Regie: Graham Vick)